Do 24.1. – Workshop „Militär und kreativer Protest“

Am Donnerstag, den 24. Januar veranstaltet die Antimilitaristische
Aktion Berlin (AMAB) ihre erste Veranstaltung: Wir laden um 19h in den
Veranstaltungsraum der M29 zum Workshop „Militär und kreativer Protest“ ein.


Ein wesentlicher Teil der Werbe-Strategie des Militärs ist es, sich in
der Öffentlichkeit als völlig „normal“ zu inszenieren. Deshalb wird auf
die Darstellung der Bundeswehr als angeblich „ganz normaler Arbeitgeber“
sehr viel Wert gelegt. Und damit lässt sich auch der Drang des Militärs
nach Beteiligung bei Großereignissen und das Bemühen, mit
militaristische Ritualen die Öffentlichkeit zu belästigen, erklären.
Doch mit dem Schritt heraus aus der festungsartig abgeschirmten Kaserne
wird das Militär auch in der Öffentlichkeit kritisierbar. In einem
Workshop wollen wir uns anschauen, wie antimilitaristische
Aktivist*innen das Streben des Militärs in die Öffentlichkeit für
kreative Aktion nutzen.

Die Idee dahinter ist, dass wir Inspiration mit inhaltlicher Kritik
verbinden wollen. Und da gute Aktionen immer nur Mittel sind, um eine
Kritik in die Öffentlichkeit zu bringen, wollen wir uns Aktionen sowohl
in Form als auch Inhalt angucken. Die poppigen Fotos sollen inspirieren
und die Frage „Was wollen die Aktivistis eigentlich?“ zu der jeweiligen
inhaltlichen Kritik führen.

Der Workshop Militär und kreativer Protest findet im Veranstaltungsraum
der M29, Malmöer Straße 29, statt. Der Raum ist nicht barrierefrei
erreichbar.


Der Workshop Militär und kreativer Protest findet am Donnerstag, den
24.1.2019 um 19h statt.

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