neue Mitbewohner*in gesucht / searching new roommate

wir, das Hausprojekt M29 in Prenzlauer Berg, suchen ein*e neue Mitbewohner*in. Das Haus hat mehrere Küchen, einen großen Gemeinschaftsraum, viel Licht und Sonne, einen Garten und einen öffentlichen Projektraum. Das Zimmer ist ab dem 01.01.2021 frei.

Wir wollen vor allem tin* (trans*, inter*, non-binary)- und queere Personen, POC (people of color), nicht Akademiker*innen, Personen über 40 und Menschen mit Behinderung ermutigen, sich bei uns zu bewerben, da wir euch bevorzugt einladen werden. Falls ihr euch in keinem dieser Kriterien wiederfindet, macht es Sinn, sich wann anders zu bewerben. Aufgrund von Allergien unsererseits sind Katzen leider nicht willkommen.
Wir haben ein Solimietkonzept, das heißt Einzelne können mehr oder weniger Miete zahlen. Deine genaue Miete wird sich also erst noch in einem Bietverfahren ergeben.

Wir sind eine Gruppe von zurzeit 19 großen und 5 kleinen Menschen (zwei sind fast 4 Jahre alt, ein Kind 5, zwei Teenies 12 und 15. Im Februar kommt noch ein Baby dazu) und 1 Hund. Bei unserem Neubau ist architektonisch der Schwerpunkt auf das gemeinschaftliche Leben gelegt. Es gibt keine abgeteilten Wohnungen, die Zimmer sind identisch geschnitten, knapp 16 qm groß und haben ein Fenster Richtung Süden. Die große rauchfreie Gemeinschaftsküche ist, wie auch unsere gemeinsame Haushaltskasse, vegetarisch. Es gibt auch eine extra Küche zum Fleisch konsumieren. Leider ist unser Haus nicht barrierefrei (Treppen).
Ein großer Bereich ist als Bindeglied zum Leben im Kiez konzipiert, hier befindet sich ein Projektraum, der unkommerziell von Initiativen von außerhalb des Hauses genutzt wird (zur Zeit nicht, aufgrund von Corona). Wir wohnen hier selbstverwaltet zur Miete, mit unserer Miete wird der Hausbau und Unterhalt des Hauses finanziert.
Wir verwalten unser Haus selbst, das heißt alle Arbeiten rund ums Haus erledigen wir in verschiedenen AGs (Arbeitsgruppen) und auf unseren Plena selbst. Es gibt z.B. AGs für die Finanzen, den Garten, das Internet, die Koordination des gemeinsamen Putzens, die Koordination der Solimieten und des Projektraums. Das Leben im selbstverwalteten Haus macht macht durch das solidarische Miteinander, die Gemeinschaft und die Selbstbestimmung vieles leichter und hat viele schöne Seiten, kann aber auch manchmal fordernd sein. Wir versuchen durch Kommunikation und gemeinsames Arbeiten die Aufgaben möglichst stressfrei zu gestalten.

Gleiches gilt auch für das Zusammenleben. Das Zusammenleben mit über 20 Menschen in einem Haus ohne WG Struktur setzt voraus, dass du dich gerne mit Menschen umgibst und dich mit ihnen auseinandersetzt. Wir treffen uns 3 mal im Monat zum Plenum, bei dem wir einmal über „Organisation“ und einmal über „Soziales“ reden. Der 3. Termin wird flexibel je nach Situation genutzt. Unser Umgang untereinander ist meistens herzlich und offen. Es bestehen viele tiefe Freundschaften im Haus, auch wenn es nicht möglich ist, mit 20 Mitbewohnis ein enges Verhältnis zu haben. Unsere unterschiedlichen Hintergründe führen dazu, dass wir viel voneinander lernen. Z.B. sprechen wir unterschiedliche Sprachen (das Plenum ist im Moment auf deutsch und wird auf englisch und spanisch übersetzt), haben unterschiedlich viel „Lebenserfahrung“ (die Altersspanne reicht von 0 bis 52) und einige Menschen sind politisch aktiv, engagieren sich in unterschiedlichsten Initiativen oder sind kulturschaffend. Dabei decken wir ein breites Spektrum der linksalternativen Subkultur ab. Schön dabei ist: du findest fast immer Gleichgesinnte! Im Alltag und während Corona besonders machen wir auch viel in der Freizeit zusammen, dabei finden sich auch immer „Interessensgrüppchen“ (Brettspiele, Kampfsport, Singen, Filme schauen, …) .

Unsere individuellen Ansprüche an das Zusammenleben sind sehr unterschiedlich, wir können uns aber darauf einigen, dass wir etwas gegen die in der Gesellschaft verbreiteten Unterdrückungsformen und Arschlochverhalten haben. Uns ist bewusst, dass wir kein Raum sind, der frei davon ist, deswegen arbeiten wir als Gruppe daran in einem Prozess. Wenn du also mit uns wohnen willst, musst du auch bereit sein, dich mit diesen Themen auseinander zu setzen.
Einen Projektkonsens und ein paar Eindrücke sind auch auf unserer Homepage zu finden: http://hausprojekt-m29.org/.

Wenn du nach diesem Text immer noch Lust hast, und dich bezüglich unserer genannten Kriterien selbst einschätzt hier rein zu passen, schreib uns doch!
Dabei kannst du, wenn du willst, folgende Fragen beantworten, die uns interessieren:

– Warum möchtest du in einem Hausprojekt wohnen?

– An welchen Themen bist du interessiert?

– Was bringt dich auf die Palme?

– Wo würdest du dich gerne Einbringen in einem selbstverwalteten Haus wie unserem?

– Engagierst du dich irgendwo?

– Wie alt bist du?

Wenn du Interesse hast, schreibe uns bitte eine E-Mail: m29 (at) riseup.net

Wir freuen uns auf dich!

Viele Grüße,
die M29

Dear people

we, the house project M29 in Prenzlauer Berg, are looking for a new roommate. The house has several kitchens, a large common room, lots of light and sun, a garden and a public project room. The room is available from 01.01.2021.

Above all, we want to encourage tin * (trans *, inter *, non-binary) and queer people, POC (people of color), non-academics, people over 40 and people with disabilities to apply, as we will invite you preferentially. If you do not find yourself in any of these criteria, it makes sense to apply another time. Due to allergies on our part, cats are unfortunately not welcome.
We have a solidarity-based rental concept, this means individuals can pay more or less rent. Your exact rent would still be determined in a bidding process.

We are a group of currently 19 large and 5 small people (two are almost 4 years old, one child 5 years, two teenagers 12 and 15 years. In February there will be a baby) and 1 dog. In our new building, the architectural focus is on communal life. There are no separate apartments, the rooms are cut identically, with almost 16 square meters and have a south-facing window. The large, smoke-free communal kitchen, like our common household budget, is vegetarian. There is also an extra kitchen for consuming meat. Unfortunately our house is not barrier-free (stairs).
A large area is designed as a connection to the life in the neighborhood, there is a project room that is used non-commercially by initiatives from outside the house (not at the moment, due to corona). We live here in a self-managed tenants project, with our rent the house construction and maintenance of the house is financed.

We manage our house ourselves, which means that we do all the work around the house in different working groups and on our plenary bodies. Working groups for finances, the garden, the IT, the coordination of the joint cleaning, the coordination of the rents bidding and the project room. Life in a self-managed home makes many things easier through the solidarity, the community and the autonomy and has many nice aspects, but it can also be demanding at times. We try to make the tasks as stress-free as possible through communication and working together.

The same applies to living together. Living together with over 20 people in a house without a shared apartment structure requires that you enjoy being around people and dealing with them. We meet 3 times a month for plenary sessions, where we talk once about „organization“ and once about „social issues“. The third appointment is used flexibly depending on the situation. Our dealings with one another are usually cordial and open. There are many deep friendships in the house, even if it is not possible to have a close relationship with 20 roommates. Our different backgrounds mean that we learn a lot from each other. E.g. do we speak different languages ??(the plenary session is currently in German and is translated into English and Spanish), have different amounts of „life experience“ (the age range is from 0 to 52) and some are politically and culturally active, in various initiatives. With this we cover a broad range of the left-alternative subculture. The nice thing is that you will almost always find like-minded people! In everyday life and especially during Corona, we also do a lot in our free time, and there are always “groups of interests” (board games, martial arts, singing, watching films, …).

Our individual expectations towards living together are often different, but we can agree that we are against the widespread forms of oppression and asshole behavior in society. We are aware that we are not a space that is free from it, that is why we as a group have a process working on this. So if you want to live with us, you have to be ready to deal with these issues.
A project consensus and a few impressions can also be found on our homepage: http://hausprojekt-m29.org/.

If after reading this text your are still up for it, and if you consider yourself fitting into our preferred criterias, please write us!

If you want, you can answer the following questions that interest us:

– Why do you want to live in a house project?

– How old are you?

– What topics are you interested in?

– What does annoy you?

– Where would you like to get involved in a self-organised house like ours?

– Are you involved anywhere politically ?

If you are interested, please write us an email: m29 (at) riseup.net

We look forward to you!

Aktuelle Info von den Roten Pandas


Während der Corona-Zeit trainieren wir nicht im Maramao, sondern
Mo, 17:30-18:30: Fitness (Humboldthain, zwischen den Bäumen in der Mitte der großen Wiese) Mo, 18:30-20:00: External Kungfu Training (Humboldthain, zwischen den Bäumen in der Mitte der großen Wiese) Mo, 20:00-20:30: Kampftraining (Humboldthain, zwischen den Bäumen in der Mitte der großen Wiese) Mi, 18:30: External Kungfu Trainig (Schillerpark, hinter der großen Wiese links neben diesem burgähnlichen Bauwerk) Fr, 18:00: Internal Training (Schillerpark, hinter der großen Wiese links neben diesem burgähnlichen Bauwerk)

VoKüfa am 6.2, 19 Uhr, essen gegen Spende

Am Donnerstag den 06.02.2020 ist es wieder so weit: Küfa in der M29! Die erste Küfa des Jahres beginnt gleich mit einem leckeren koreanischen Gericht: Bibimbap. Das ist Reis mit verschiedenen Beilagen und extra-Soße. Wer es scharf mag ist genau richtig, aber auch für weniger-scharf-lieber gibt es Soßenoptionen. Wir vermentieren für euch sogar Kimchi aus Kohl, also seid gespannt ;). Kommt um 19 Uhr zahlreich und bringt eure Freund*innen mit!

Im Anschluss findet der Kneipenabend der autonomen Geos statt.

P.S wir kochen natürlich Vegan.

Thursday the 6th of February we will start again with Küfa at M29 houseproject, our first feast in 2020 ;)! For the first Küfa of the year we present you with Bibimbap. It’s a korean dish with rice, different toppings and extra-sauce on the side. If you like spicy stuff, you found your place, but also for not-so-spicy-eaters we got sauce options. Can you believe we even ferment nappa-cabbage-kimchi for you ;). Come at 7 pm o’clock and bring your friends!

Directly after that is the Bar night of the autonomen Geos

P.s. we cock Vegan

17.1. Fundraiser evening Shades Magazine

Am Freitag 17. Januar findet im Projektraum ein Fundraising Abend statt:

shades fundraiser

Shades Magazine:

We are organizing a fundraising event (for the second issue of our magazine) in Berlin on Friday 17 January, 6 pm in the M29 social space with a selection of wine, red and white, and a buffet with finest olive oil and cheese and other food. We will have music (classical music and Neue Musik), poetry by Heinrich Heine and other poets of the 1st international and Soviet silent movies.

„Shades Magazine – for a critique of ideology and other antagonistic approaches“ is a new magazine in Greek language that deals with critical theory, materialist critique and communist theory.

Please feel welcome to bring friends!

11.1. Cine + Debate: “500 años” de cara al nuevo gobierno de Guatemala

Am Samstag ist im Projektraum eine Veranstaltung von VOCES de Guatemala en Berlín

FILMABEND: „500 JAHRE“ ANGESICHTS DER NEUEN REGIERUNG GUATEMALAS
Pamela Yates | Guatemala | 2017 | (105′) | OMU auf Englisch

Vor dem Hintergrund der Amtsübernahme des neuen Präsidenten von Guatemala, Alejandro Giammattei, lädt VOCES de Guatemala in Berlin zu einem Filmabend ein, um über die aktuelle Lage zu informieren und in Austausch zu treten.

Als Ausgangspunkt der Diskussion dient Pamela Yates‘ Dokumentarfilm „500 Jahre“, der durch die Geschichte des historischen Justizverfahrens gegen Efraín Rios Montt wegen Völkermord bis hin zum Sturz des Präsidenten Otto Pérez Molina, die umfangreiche Geschichte des wachsenden Widerstands begleitet, der sich in den letzten Jahren in Guatemala manifestiert hat. Dabei wird die Perspektive und die Aktionen des Großteils der Bevölkerung porträtiert, die mit den Maya-, Garifuna- und Xinca-Völkern verwandt sind oder waren und seit einigen Jahren ihre Gesellschaft neu gestalten. Durch die Vorführung möchten wir, die Kämpfe und den Widerstand in Guatemala gegen Korruption, Straflosigkeit und für Gerechtigkeit, ein würdiges Leben für alle und ein lebendiges historisches Gedächtnis sichtbar machen und anerkennen.

Guatemala steht vor dem Beginn einer neuen Regierungsperiode, die am 14. Januar 2020 mit dem Amtsantritt des konservativen und rechten Präsidenten Alejandro Giammattei von der Partei VAMOS anfängt. Als ein Kollektiv von Guatemaltek*innen und Freunden Guatemalas sind wir besorgt, weil diese Regierung Positionen gegen Diversität, gegen legale und sichere Abtreibung und für die Todesstrafe vertritt. Der Regierungsplan kündigt zudem eine Schwerpunktsetzung auf die Militarisierung des Landes und die Fortführung des neoliberalen Modells durch die Konzentration auf agro-industrielle Exporte und die Stärkung des Maquila-Sektors (Textilien, Call-Center, etc.) an.

Wir laden Euch ein, mit uns in Austausch zu treten und mehr zu erfahren!

Die Veranstaltung findet auf Spanisch und Deutsch statt, ist kostenlos, es wird Essen und Getränke auf Spendenbasis geben 🙂

16.1. El dorado Europa – eine Theaternacht in der M29

Man kann nicht an der Küste leben ohne die andere Seite wenigstens einmal gesehen zu haben. In Tanger, Algier oder Tunis sitzen selbst die Katzen im Hafen und schauen auf die andere Seite. Ist Europa zur Falle geworden?

El Dorado Europa ist eine Geschichte über Perspektivlosigkeit und Hoffnung, über Außengrenzen, die Angst vor der Abschiebung und der Illegalität.

Wir laden ein zu einem Theaterabend in die M29 am Donnerstag, 16.1.2020 um 19:30 Uhr mit Riadh aus Tunis als Gast. Theater ist mehr als nur Grenzen durchbrechen, und ein Europa mit offenen Grenzen kann mehr sein als nur Theater!
20200116 theater riadh foto

KüFa am 05.12 um 19 Uhr (Essen gegen Spende)

Am 05.12. um 19:00 ist es wieder so weit: In der M29 finden wieder die Küfa statt. Diesmal gibt es Gemüsecurry mit Reis und einer Raita aus Sojajoghurt und Gurken. Kommt zahlreich und bringt eure Freund*innen mit :).

(vegan, glutenfrei, laktosefrei, nicht sojafrei)

It’s time again: at 5th December 7pm küfa takes place at M29 (food for donation, food for free). This time it’s vegetable curry with rice and a raita made from soy joghurt and cucumbers. Come and bring your friends :).

(vegan, lactose free, gluten free, not soy free)

KüFa am 07.11 um 19 Uhr (Essen gegen Spende)



Liebe alle,

wie jeden ersten Donnerstag im Monat seid ihr alle eingeladen zu unsere veganen Küfa (Essen gegen Spende)

Wird gekocht:

Vegane Mac’n Cheese mit Schmorzwiebeln und Salat, zum Nachtisch Mousse au Chocolat

Vegane Käsesauce
Gemüsebrühepulver
Reissirup
Knoblauch
Hokkaidokürbis
Hefepulver
Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer

Eisbergsalat mit optionalem Dressing aus Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer

Nudeln
Aus Hartweizengrieß, aber auch glutenfreie Nudeln

Schmorzwiebeln
Zwiebeln
Salz
Sonnenblumenöl

Mousse au Chocolat
Kakaopulver
Schlagfix vegane Sahne

Sojafrei
Glutenfrei optional
Vegan
Laktosefrei

Feel Free to bring your friends.