2.8. Dienstagsvokü

Morgen ist wieder Vokü (Essen gegen Spende). Ab 8, kommt vorbei, es gibt etwas sommerliches und bei schönem Wetter kann draußen gesessen werden.

Fein Essen im Prenzlauer Berg

Fein Essen im Prenzlauer Berg, während nebenan geräumt wird? Nein, das wollen wir nicht.

Vor einer Woche wurde die Rigaer Straße 94 teilgeräumt, Anwohner_innen und Freund_innen kämpfen um ihre Freiräume während die Bullen den Kiez schikanieren. Heute ist erster Prozesstag gegen die Teilräumung, zeitgleich findet ganztägig ein Solidaritätskonzert auf dem Dorfplatz statt. Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Vor Ort zu sein ist uns wichtiger als Essen gegen Spende weitab vom Geschehen. Deswegen auf nach Friedrichshain. Dort werden Spenden, Hilfe und Anwesenheit gerade dringender benötigt als hier.

Wer es aus Gründen nicht zum Dorfplatz schafft: bei uns gibts im kleineren Rahmen Essen und kalte Getränke!

Die M29-Küchencrew

Dienstags-Vokü 7. Juni: Grillen auf dem Vorplatz des Hauses

Am 7.6. wird auf dem Vorplatz des Hauses gegrillt, so ab 19 Uhr heizen wir den Grill an. Es gibt vegane Schnitzel und Gemüsespieße, alles gegen Spende. Und Getränke. Kommt vorbei!

Nazis in der Nachbarschaft

In letzter Zeit nehmen wir in unserem Kiez gehäuft rechte Vorfälle und Übergriffe wahr. Von unserer Fassade wurde in kurzer Zeit vier Mal ein Transparent mit der Aufschrift “Kein Mensch ist illegal” gewaltsam entfernt bzw. zerstört. Außerdem werden Plakate für Anti-Nazi-Demonstrationen abgerissen und Nazi-Sticker in den Straßen verklebt, einzelne Graffiti mit Nazi-Parolen und Hakenkreuzen tauchten auf. Am ersten Mai hat ein betrunkener Mann hier um die Ecke den Hitlergruß gezeigt und antisemitische Parolen von sich gegeben.

Hiermit wollen wir nicht die Angst schüren, sondern zum Handeln gegen diese Tendenz aufrufen. Auch in unserem Kiez müssen wir aktiv gegen solches Verhalten vorgehen, aber auch Gegenpositionen aufbauen. Das Hausprojekt M29 freut sich auf Menschen und Gruppen, die zum Beispiel unsere Projekträume als Plattform für ein respektvolles, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander im Kiez nutzen wollen, um somit gegen die gegenwärtige gesellschaftliche Kälte ein Zeichen zu setzen. Außerdem ist es möglich jeden ersten Dienstag im Monat bei unserer Vokü (da gibt es ab 8 Uhr ein großes offenes Essen für alle, gegen Spende) kleine “Kein Mensch ist illegal” Transparente für eure Fenster und Balkone abzuholen, um eine Botschaft der Solidarität in unserem Kiez zu verbreiten.

Lasst uns gemeinsam gegen Nazis vorgehen und ihnen zeigen, dass sie nicht willkommen sind.

Abendessen gegen die Realität

Eine mit uns befreundete Familie befindet sich in einer ziemlich schlimmen Situation. Der Job des Vaters wurde gekündigt, die Mutter hat keine Arbeitserlaubnis, der Staat droht ihnen und den drei Kindern mit Abschiebung sollten sie sich nicht selbst finanziell versorgen können.

Am 16. April veranstalten wir in der Malmöer Str. 29 ein Abendessen mit mehreren Gängen um ein bisschen Geld für sie zusammenzubekommen. Für einen Beitrag von ab 15 Euro könnt ihr richtig schlemmen und damit Gutes tun. Außerdem wird es eine Bar geben.

Die Plätze sind begrenzt, wir bitten um Anmeldung bis spätestens zum 10. April (Kontakt siehe Flyer). Wir versuchen so gut wie möglich fair und regional einzukaufen. Es wird vegan gekocht, sagt bitte mit der Anmeldung Bescheid falls Unverträglichkeiten zu berücksichtigen sind. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
abend

Dienstagsmampf – Essen gegen Spende

Wie jeden ersten Dienstag gibt es auch am 05.04. im Projektraum ab 20:00 wieder Essen gegen Spende. Diesmal könnt ihr euch auch kleine Transpis mit der Aufschrift „Kein Mensch ist illegal“ abholen um ein Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus im Kiez zu setzen. Mehr Infos hier:

Anfang November haben wir am Hausprojekt Malmöer Str. 29 ein großes Transparent mit der Botschaft „Kein Mensch ist illegal“ angebracht. Wenige Wochen später wurde es abgeschnitten und geklaut. Als die Diebe an der Schönhauser Alle angesprochen wurden, setzten sie Pfefferspray ein und flohen. Unser kurz darauf angebrachtes Transparent wurde Mitte Januar angezündet und verbrannte komplett. Wieder brachten wir ein neues an. Auch dieses wurde am letzten Wochenende abgeschnitten und geklaut.

Dieses „Spiel“ ist ein blödes und wir machen es nicht weiter mit. Es geht uns mit diesem Schreiben nicht um das Stück Stoff bei uns am Haus. An diesem zeigt sich nur, dass allein schon das Bekenntnis zu grenzübergreifender Solidarität dazu führt, dass Leute mit Pfefferspray, Messern und Brandbeschleunigern losziehen.

Gegen diese Leute hilft kein Transparent am Haus, aber als Zeichen gegen ihr Handeln und um zu zeigen wie viele gegen Rassismus und für Solidarität stehen, laden wir euch ein, die zur Zeit besonders notwendige Botschaft „Kein Mensch ist illegal“ von euren Balkonen und Fensterbrettern zu hängen. Jeden Dienstagabend könnt ihr ab 20 Uhr im Projektraum der Malmöer Str. 29 kleine Transparente abholen, wenn ihr nicht selber welche malen wollt.

Beste Grüße aus der M29

 

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Film: Mietrebellen (OmeU) + Diskussion, Im Projektraum, Sonntag 14.2. ab 19 Uhr

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Am 14.2. um 19 Uhr wird im Projektraum der Film “Mietrebellen“ (OmeU) in Anwesenheit der Filmmachenden gezeigt.

Im Anschluss gibt es Raum für Diskussionen und Berichte zur aktuellen mieten- und stadtpolitischen Lage. Dazu haben wir einen Mieter aus der nahen Kopenhagener Straße 46 eingeladen. Er gehört zu einer der letzten beiden noch verbliebenen Mietparteien im Haus, die sich gegen die Luxussanierung und erheblichen rechtlichen Druck von Seiten des Eigentümers zur Wehr setzen.

Kommt vorbei!

MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

BERLIN  In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers
D 2014 | 78 min.

Projektraum Maramao, Malmöer Str. 29, Sonntag 14.2.2016 ab 19 Uhr

mietrebellen

 

Weitere Infos unter:

https://kopenhagener.wordpress.com

http://mietrebellen.de

„Kein Mensch ist illegal“ Transparent angezündet

In der Nacht vom 16.01 auf den 17.01 zündeten Unbekannte ein an der Außentreppe unseres Hauses hängendes Transparent mit der Aufschrift „Kein Mensch ist illegal“ an. Das Transparent verbrannte, die Reste fielen herunter. Wir verurteilen diesen Angriff scharf. Am darauffolgenden Tag wurde ein neues Transparent an gleicher Stelle mit gleicher Aufschrift aufgehangen.

abgebranntes transparent

Bild: Verschmorte Kabelbinder, heruntergefallene Reste am Stahlträger und im Schnee.

Vor 2 Monaten wurde das Transparent bereits mit einem Messer abgeschnitten und geklaut, die Diebe waren dabei mit Pfefferspray bewaffnet:

https://hausprojekt-m29.org/?p=899
https://hausprojekt-m29.org/?p=883

 

Vokü 5.1.

Heute gibt es Essen (gegen Spende) im Projektraum, ab 20 Uhr. Kommt vorbei!

Nachtrag zum Diebstahl am 17. November

Am Abend des 17. November wurde ein an der Vorderseite des Hauses angebrachtes „Kein Mensch ist illegal“ Transparent mit einem Messer abgeschnitten und gestohlen. Ein Gast des Projektraums verfolgte die Diebe und stoppte einen. Der Dieb zeigte ihn daraufhin wegen Körperverletzung an. Bei der Suche nach dem Transparent wurden in der Nähe weitere vermutlich am Diebstahl beteiligte Personen angesprochen, diese griffen daraufhin mit Pfefferspray an und flohen.

Die Botschaft bleibt: Kein Mensch ist illegal!